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Ein Bürogebäude in der Innenstadt hat andere Schwachstellen als eine Lagerhalle in Langenhagen oder eine Produktionsfläche in Lehrte. Im Büro lautet die Frage meist, wer das Haus betritt. Auf dem Logistikgelände geht es eher um Tore, Rampen und Ware, die nachts im Hof steht. Welche Maßnahmen sich beim Objektschutz in Hannover lohnen, hängt deshalb stark vom Gebäude ab.

Was umfasst Objektschutz?

Objektschutz ist die planmäßige Bewachung von Gebäuden, Geländen und den dort vorhandenen Werten durch einen Sicherheitsdienst. Dazu können fest eingesetzte Sicherheitskräfte, Kontrollen von Zugängen, mobile Streifen und das Eingreifen bei Alarmen gehören. Rechtsgrundlage für das Bewachungsgewerbe ist § 34a der Gewerbeordnung (GewO).

Einen Überblick über unsere Leistungen finden Sie auf der Seite Objektschutz.

Welcher Schutz passt zu welcher Immobilie?

Bürogebäude

Tagsüber gehen in einem Bürogebäude Beschäftigte, Gäste, Lieferanten und Reinigungskräfte ein und aus, und zwischen ihnen fällt kaum auf, wer gar nicht dorthin gehört. Wer unbemerkt mitläuft, kommt an Akten, Technik und persönliche Gegenstände heran. Dagegen helfen ein besetzter Eingangsbereich und klare Besucherregeln, am Abend zusätzlich ein Kontrollgang. Wo der Empfang auch Gäste betreut, lässt sich die Kontrolle mit einem Empfangs- und Telefondienst verbinden.

Lagerhallen und Logistikflächen

Logistikflächen gibt es in Hannover im Stadtgebiet, an den städtischen Häfen und im Umland, etwa in Langenhagen und Lehrte. Außerhalb der Schichten ist dort oft niemand mehr auf dem Gelände, während je nach Betrieb Ware, Fahrzeuge, Kraftstoff oder Metall zurückbleiben. Bei Lagerhallen konzentriert sich der Schutz deshalb auf Zaun, Tore und Rampen sowie auf die Ein- und Ausfahrten.

Gewerbeimmobilien mit mehreren Mietern

In Gewerbeparks und gemischt genutzten Objekten ist oft unklar, wer eigentlich zuständig ist. Eigentümer, Verwaltung und Mieter sollten deshalb vorab festlegen, wer Sicherheitskräfte beauftragt, wer Schlüssel verwaltet und wer im Ereignisfall informiert wird. Leerstehende Einheiten gehören in die Kontrollroute.

Produktionsflächen

Auf Produktionsflächen kommen Maschinen, Werkzeuge, Rohstoffe und oft auch sensibles Know-how zusammen, während der Schichtbetrieb weiterlaufen muss. Personal, Fremdfirmen und Besucher bekommen deshalb am besten getrennte Zutrittsregeln, und die Kontrollen richten sich nach den Schichtzeiten. Bei größeren Standorten kann zusätzlich Werkschutz sinnvoll sein.

Die vier Bausteine im Objektschutz

Zugangskontrolle

Die Zugangskontrolle regelt, wer wann welchen Bereich betreten darf, und umfasst Ausweisprüfung, Besuchererfassung sowie die Kontrolle von Lieferanten und Fremdfirmen. Die Regeln sollten schriftlich vorliegen, damit sich die Sicherheitskraft an der Tür darauf berufen kann.

Streifendienst

Beim Streifendienst kontrollieren mobile Sicherheitskräfte ein oder mehrere Objekte und prüfen Türen, Fenster, Zäune, Außenbereiche und technische Einrichtungen. Weil Zeiten und Routen wechseln, können Täter die Kontrollen schwer vorhersehen. Das passt zu Objekten, bei denen eine dauerhafte Besetzung zu aufwendig wäre.

Nachtbewachung

Nachts, am Wochenende und in den Betriebsferien bleiben viele Betriebsgelände stundenlang unbeaufsichtigt. Für die Nachtbewachung gibt es zwei Modelle: Eine feste Wache ist durchgehend vor Ort und passt zu hohen Werten oder sehr großen Geländen, einzelne Kontrollfahrten sind flexibler und reichen eher bei geringerem Risiko. Entschieden wird nach Werten, Lage und vorhandener Technik.

Alarmreaktion

Eine Alarmanlage nützt wenig, wenn unklar bleibt, wer auf ihre Meldung reagiert. Bei der Alarmreaktion prüfen Sicherheitskräfte die Lage vor Ort, informieren die benannten Ansprechpartner, ziehen bei Bedarf Polizei oder Rettungskräfte hinzu und dokumentieren den Vorfall. In den Vertrag gehören die Alarmkette und die Reaktionszeit, außerdem die Frage, wie die Kräfte ins Objekt kommen, zum Beispiel über hinterlegte Schlüssel.

Worauf Unternehmen bei der Auswahl achten sollten

Vor der Beauftragung sollten Sie diese Punkte klären:

  • Lassen Sie sich die Erlaubnis des Anbieters nach § 34a GewO zeigen.
  • Die Qualifikation muss zur Aufgabe passen. Für viele Bewachungsaufgaben genügt die IHK-Unterrichtung. Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr erfordern dagegen die bestandene Sachkundeprüfung.
  • Wachpersonen müssen vor Beginn ihrer Tätigkeit über das Bewacherregister gemeldet werden. Fragen Sie nach, wie der Anbieter das sicherstellt.
  • Ein seriöses Angebot setzt voraus, dass jemand den Standort angesehen hat.
  • Aufgaben, Abläufe und Dokumentation sollten schriftlich vereinbart sein, etwa in einer Dienstanweisung.
  • Lassen Sie sich die Haftpflichtversicherung nachweisen und fragen Sie nach Zertifizierungen, etwa nach der Dienstleistungsnorm DIN 77200.

Weitere Kriterien finden Sie in unserem Beitrag Sicherheitsdienst in Hannover: Worauf Unternehmen bei der Auswahl achten sollten.

Häufige Fragen zum Objektschutz in Hannover

Was kostet Objektschutz in Hannover?

Am stärksten wirkt sich die Art des Einsatzes aus, weil eine dauerhafte Bewachung mehr Personal bindet als einzelne Kontrollfahrten. Dazu kommen Einsatzzeiten, Objektgröße, die geforderte Qualifikation und Zuschläge für Nacht- und Feiertagsarbeit. Einen belastbaren Preis kann ein Anbieter meist erst nach einer Begehung nennen.

Reicht ein Streifendienst oder braucht mein Objekt eine feste Wache?

Ein Streifendienst reicht oft aus, wenn das Objekt nachts leer steht, die Werte überschaubar sind und eine Alarmanlage vorhanden ist. Eine feste Wache ist eher angebracht, wenn laufend Zugänge kontrolliert werden müssen, sehr hohe Werte lagern oder es bereits Vorfälle gab.

Welche Befugnisse haben Sicherheitskräfte?

Private Sicherheitskräfte haben keine polizeilichen Befugnisse. Sie handeln auf Grundlage des vom Auftraggeber übertragenen Hausrechts und der Rechte, die jedermann zustehen, etwa Notwehr und Nothilfe.

Objektschutz in Hannover anfragen

Die Secure Event & Service Hannover GmbH hat ihren Sitz in der Humboldtstraße 17 in 30169 Hannover. Wir analysieren die Risiken direkt am Standort und stimmen Personal, Technik und Abläufe auf Ihr Objekt ab. Das gilt für einzelne Kontrollgänge ebenso wie für eine Bewachung rund um die Uhr.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf oder rufen Sie uns an: 0531 1299790.